Hertha BSC
| Voller Name | Hertha Berliner Sport-Club e. V. | ![]() |
| Gegründet | 25. Juli 1892 | |
| Vereinsfarben | Blau-Weiß | |
| Deutscher Meister | 1930, 1931 |
So spielte Hertha beim FlexStrom-Cup am 2. Januar 2010
Diese Spieler traten für Hertha an:
Christian Fiedler, Norbert Henkel, Sven Meyer, Hendrik Herzog, Andreas Schmidt, Oliver Schmidt, Jörg Blüthmann, Sven Kretschmer, Goran Markov, Rene Tretschok, Michael Preetz, Axel Kruse, Fredi Bobic, Ante Covic
Vor heimischer Kulisse zeigte Hertha BSC eine sehr gute Leistung. Das Team um Michael Preetz schaffte es ohne Sieg durch die Vorrunde. Beim Auftaktmatch gegen Werder Bremen kam die Alte Dame nicht über ein 1:1 Unentschieden hinaus. Beste Hallenstimmung herrschte beim Derby gegen Union Berlin: Die Fans beider Mannschaften feuerten ihr Team nach Leibeskräften an. Den Managern der Lokalrivalen (Michael Preetz und Christian Beeck) gelang es, sich in die Torschützenliste einzutragen. Als Gruppenzweiter qualifizierten sich die Herthaner damit für das Halbfinale:
| Gruppe A | |
| Hertha BSC Berlin – Werder Bremen | 1:1 |
| Tore: 0:1 Borowka, 1:1 Covic |
|
| Hertha BSC Berlin – 1. FC Union Berlin | 3:3 |
| Tore: 0:1 Kaiser, 1:1 Kretschmer, 2:1 O. Schmidt, 2:2 Beeck, 3:2 Preetz, 3:3 Teixera | |
Platzierung
1. Werder Bremen, 4 Punkte, 5:3 Tore
2. Hertha BSC Berlin, 2 Punkte, 4:4 Tore
3. 1. FC Union Berlin, 1 Punkt, 5:7 Tore
Im Halbfinale gegen Bayer 04 Leverkusen bewiesen die Kicker eindrucksvoll, wie flink und geschickt sie am Ball sind. Die Schlussphase des Spiels bot Tore im Minutentakt. Die Zuschauer konnten besten Hallenfußball bestaunen. Mit 5:3 entschied Hertha BSC das Spiel für sich. Im Finale war der Gegner jedoch klar überlegen. 6:3 bezwang der 1. FC Köln die Alte Dame aus Berlin.
| Halbfinale | |
| Bayer Leverkusen – Hertha BSC Berlin | 3:5 |
| Tore: 0:1 O. Schmidt, 0:2 Covic, 1:2 Feinbier, 1:3 Tretschok, 2:3 Feinbier, 2:4 Tretschok, 3:4 Judt,3:5 A. Schmidt | |
| Finale | |
| 1. FC Köln – Hertha BSC Berlin | 6:3 |
| Tore:0:1 Preetz, 1:1 Springer,2:1 Scherz, 2:2 Preetz,3:2 Demandt, 4:2 Scherz, 5:2 Rudy, 5:3 Kruse,6:3 Rudy | |
FlexStrom gratuliert den Spielern von Hertha BSC zum 2. Platz beim FlexStrom-Cup. Mit ihren Toren und Fußball-Tricks sorgten die Spieler für ein unvergessliches Turnier sorgten.
Hertha BSC wurde ursprünglich unter dem Namen BFC Hertha 1892 gegründet. Der Überlieferung nach soll bei einer Feier zur Vereinsgründung ein Jugendlicher von einer Schifffahrt mit einem Dampfer Namens Hertha erzählt haben. Und schon war der Vereinsname gefunden. Erst über 30 Jahre später – im Jahr 1923 – entstand durch eine Fusion mit dem Berliner Sport-Club der heutige vollständige Name.
Mit dem neuen Namen und dem Umzug in das Stadion am Gesundbrunnen begann die erfolgreichste Zeit der Vereinsgeschichte. Zwischen 1926 und 1931 erreichte die Hertha sechsmal hintereinander das Endspiel um die Deutsche Meisterschaft. Durch die Siege in den Jahren 1930 und 1931 holte die zweimal in Folge den Deutschen Meistertitel an die Spree.
Als Gründungsmitglied der Bundesliga im Jahre 1963 erlebte die Hertha fortan eine Achterbahnfahrt durch die Deutschen Spielklassen. Bereits 1965 wurde der Verein aufgrund schwerer Verstöße gegen die Statuten vom DFB in die Regionalliga zurückgestuft. 1968 gelang die Rückkehr in die Bundesliga. Die 70er Jahre liefen für die „Alte Dame“ des Berliner Fußballs mit zwei Pokalendspielen und der Vize-Meisterschaft von 1975 sportlich sehr erfolgreich.
Danach ging es etwas abwärts – bis in die Niederungen der Amateur-Oberliga mussten die treuen Fans ihren Verein begleiten. Dafür boten die 90er Jahre so manche Sensation. Dem Aufstieg im Jahre 1990 folgte drei Jahre später der sensationelle Einzug der „Hertha-Bubis“ in das Pokalfinale im Berliner Olympiastadion. Die Amateurmannschaft von Hertha BSC mit Christian Fiedler, Carsten Ramelow und Andreas Schmidt musste sich dort den Leverkusenern um Heiko Scholz nur knapp mit 1:0 geschlagen geben.
Zum richtungsweisenden Ligaspiel im Aufstiegskampf 1997 gegen den 1. FC Kaiserslautern glänzte die Hertha mit einem Zuschauerrekord: 75 000 strömten ins Olympiastadion, um zu sehen wie die Blau-Weißen wieder in die höchste deutsche Spielklasse einziehen. In den vergangenen zwölf Jahren landete die Hertha achtmal in den Top Sechs der Bundesliga.
Legendäre Siege in der Champions League gegen den AC Mailand und den FC Chelsea (u. a. mit Michael Preetz, René Tretschok und Hendrik Herzog) sowie spektakuläre Bundesligaspiele im Olympiastadion haben dafür gesorgt, dass die Hertha wieder ein großer Name im europäischen Fußball geworden ist.
Im Hallenfußball ist die Hertha schon immer eine feste Größe gewesen und in der langjährigen Tradition des Berliner Budenzaubers auch die erfolgreichste Mannschaft. Acht Meistertitel beim berühmten Berliner Hallenturnier sowie drei weitere Zweit- und Drittplatzierungen können die Herthaner für sich verbuchen. Und am 02. Januar 2010 könnte diese Erfolgsgeschichte eine Fortsetzung finden – unabhängig von der aktuellen Situation in der Bundesliga.
Ihr günstiger Stromanbieter für Berlin und Brandenburg
Der Spielerkader von Hertha BSC
Quelle: www.fussballdaten.de, www.weltfussball.de und www.hertha.de



