Werder Bremen

Voller Name Sportverein Werder Bremen von 1899 e. V.
Gegründet 4. Februar 1899
Vereinsfarben Grün-Weiß
Deutscher Meister 1965, 1988, 1993, 2004
Deutscher Pokalsieger 1961, 1991, 1994, 1999, 2004, 2009
Europapokal der Pokalsieger 1992


So spielte Werder Bremen beim FlexStrom-Cup 2010

Die Kicker von Werder Bremen reisten mit einer starken Mannschaft nach Berlin. Zum Aufgebot beim FlexStrom-Cup gehörten u.a.:

Andreas Reinke, Ulrich Borowka, Andree Wiedener, Uwe Harttgen, Michael Schulz, Sören Seidel, Lars Unger, Dieter Schlindwein, Wolfgang Sidka und Mirko Votava.

In der Gruppe A spielte sich Werder Bremen an die Tabellenspitze. Nach einem Unentschieden gegen Hertha (1:1) schlug man die zweite Berliner Mannschaft (Union Berlin) mit 4:2.

Gruppe A
Hertha BSC Berlin – Werder Bremen 1:1
Tore: 0:1 Borowka, 1:1 Covic

1. FC Union Berlin – Werder Bremen 2:4
Tore: 1:0 Baumgart, 1:1 Wiedener, 2:1 Kaiser, 2:2 Wiedener, 2:3 Wiedener, 2:4 Seidel

Platzierung
1. Werder Bremen, 4 Punkte, 5:3 Tore
2. Hertha BSC Berlin, 2 Punkte, 4:4 Tore
3. 1. FC Union Berlin, 1 Punkt, 5:7 Tore

Im Halbfinale lauerte der 1. FC Köln. Nur knapp unterlagen die Bremer dem späteren Sieger. Auch im Spiel um Platz 3 machten es die Bremer spannend: Nach der regulären Spielzeit stand es 4:4. Der überragende Torwart Andreas Reinke konnte drei Neunmeterschüsse der Leverkusener abwehren. Aufgrund seiner Leistungen im gesamten Turnier wurde Andreas Reinke zum „Besten Torwart“ gekürt.


Halbfinale
Werder Bremen – 1. FC Köln 3:4
Tore: 0:1 Scherz, 1:1 Harttgen, 1:2 Demandt, 1:3 Springer, 2:3 Seidel, 2:4 Westerbeek, 3:4 Votava (9m)

Spiel um Platz 3
Werder Bremen – Bayer Leverkusen 7:5 (nach Neunmeterschießen)
Tore: 0:1 Feinbier, 0:2 Judt, 1:2 Seidel, 1:3 Götz, 2:3 Schlindwein, 3:3 Wiedener, 3:4 Rietpietsch, 4:4 Schulz.
9m-SCHIESSEN: Rietpietsch (TW hält), 1:0 Unger, 1:1 Feinbier, 2:1 Schulz, Judt (TW hält), Seidel (Pfosten), Fach (TW hält), 3:1 Votava

FlexStrom gratuliert der Mannschaft von Werder Bremen zu Ihrem 3. Platz beim FlexStrom-Cup.

Der SV Werder Bremen, der mittlerweile auf eine über hundert Jahre alte Tradition zurückblicken kann, gehört zweifelsfrei zu den größten und bedeutendsten Fußballvereinen in Deutschland. Bereits in den 60er Jahren, kurz nach Gründung der Bundesliga, konnte 1965 zum ersten Mal die Deutsche Meisterschaft gewonnen werden. Weitere Erfolge wollten sich daraufhin aber vorerst nicht anschließen und so arrangierte sich Werder über Jahre im Mittelfeld der Bundesliga. 1979/80 beendete der grün-weiße Club die Saison auf dem 17. Tabellenplatz. Es war der erste und einzige Abstieg aus der 1. Bundesliga.

In der darauffolgenden Saison gelang der direkte Wiederaufstieg unter der Trainerlegende Otto Rehagel, der in den folgenden 14 Jahren das Bild des Vereins prägte und zahlreiche Meisterschaften und Pokale nach Bremen holte: Zwei Meisterschaften, zwei Pokalsiege und der bisher einzige europäische Triumph 1992 im Europapokal der Pokalsieger fallen in diese Ära. Unvergessen sind bis heute auch die Europapokalschlager unter Flutlicht, die nicht nur in Bremen als Wunder von der Weser bekannt sind. Spartak Moskau (1987/88), der DDR-Club BFC Dynamo Berlin (1988/89) und RSC Anderlecht (1993/94) konnten nach haushohen Rückständen noch in hochdramatischen Spielen im Weserstadion niedergerungen werden.

Nach Rehagels Abschied scheiterten einige Trainer daran, die großen Erwartungen in Bremen zu erfüllen. Seit Mai 1999 allerdings steht mit Thomas Schaaf erneut über Jahre ein unangefochtener Trainier im Amt. Seitdem der einstige Werder-Spieler Schaaf den Posten bekleidet, konnte das Team weitere 3 Pokalsiege und 2004 sogar die Deutsche Meisterschaft für sich verbuchen.

Wie kaum eine andere Mannschaft steht der SV Werder Bremen für den Begriff „Pokalmannschaft“. Auch der DFB-Hallenpokal konnte 1989 gewonnen werden. In der Statistik des Berliner Hallenfußballturniers in der Deutschlandhalle stehen ganze fünf Titelgewinne und je viermal der zweite und dritte Platz. Die Bremer, für die damals u. a. Dieter Burdenski, Rudi Völler, Mirko Votava und Uli Borowka antraten, sind damit hinter der Hertha BSC die zweiterfolgreichste Mannschaft im Berliner Hallenfußball.

Ihr billiger Strompreis für Bremen und Umgebung

 Der Spielerkader von Werder Bremen

Quelle: www.fussballdaten.de, www.weltfussball.de und www.werder.de