Christian Beeck

Interviewvorschlag Christian Beeck

Hallo Herr Beeck, nach einem solch erfolgreichen Unionjahr 2009 mit Aufstieg, Traumstart in die 2. Liga und runderneuerter Alten Försterei haben Sie sicherlich schon wieder neue Ziele für 2010 – oder?

Zunächst mal bleibt unser Ziel der Klassenerhalt in der 2. Liga. Den haben wir noch nicht erreicht und vorher denken wir auch über nichts anderes nach. Natürlich wollen wir uns langfristig im DFL-Bereich etablieren, daran arbeiten wir Tag und Nacht.

Als Sportdirektor beim 1. FC Union Berlin haben Sie das Gesicht der Lizenzspielermannschaft geprägt. Haben Sie auch mit am starken Kader der Traditionsmannschaft gearbeitet für den FlexStrom-Cup in der Max-Schmeling-Halle?

Nein, das hat der Leiter unserer Traditionsmannschaft, Wolfgang Vallentin, gemacht und wie man sehen kann, ist es ihm gut gelungen!

Bei dem Turnier kommt es zum Ende der Vorrunde zum Berliner Derby gegen Hertha BSC. Dort treffen Sie als Verteidiger auf den Stürmer Michael Preetz. Da gibt es ja mehrere Anknüpfungspunkte. Von Verletzungspech bis zum Freundschaftsspiel aus dem vergangenen Sommer. Freuen Sie sich auf das sportliche Duell?

Ich freue mich immer auf ein Wiedersehen mit „alten Bekannten“! Durch unsere jetzigen Funktionen ist das natürlich von besonderem Reiz...

Haben Sie als Profi gerne in der Halle gespielt und wie verhält es sich heute?

Ich habe immer gerne Fußball gespielt, egal wo. Zugegeben: draußen noch lieber als in der Halle.

Gab es eine spezielle Vorbereitung auf das Turnier für die Eisernen?

Und ob, schließlich war gerade Silvester. Eine bessere Einstimmung auf so ein Turnier gibt es ja kaum ;-)

Geben Sie uns doch einen kleinen Einblick in die taktische Marschroute? Wollt Ihr mit den vielen Fans im Rücken gleich zeigen, wer das Sagen hat oder spielt Union gesichert von hinten heraus?

Zu allererst geht es hier natürlich um Spaß am Fußball. Wir Spieler freuen uns auf viele alte Kollegen und die Zuschauer wollen auch ein paar schöne Stunden erleben. Ich gehe mal davon aus, dass die Unioner recht zahlreich vertreten sein werden und da wollen wir uns natürlich auch ordentlich präsentieren. Die taktische Marschroute haben wir von unserer Profimannschaft übernommen: gute Ordnung, hinten konsequent und sicher, vorne mit gefährlichen Nadelstichen und konzentriert im Abschluss. Kling doch vielversprechend, oder?

Einer unserer Turnierschiedsrichter ist Bernd Heynemann. Sind Sie mit dem Magdeburger früher auf dem Rasen gut klargekommen?

Mit Schiedsrichtern bin ich immer super klar gekommen. Ehrlich! „Fritze“ Heynemann war natürlich einer unserer Besten, auf den freue ich mich auch...

Unser Charitythema ist Autismus. Sind Sie über diese Krankheit informiert?

Ein wenig. Ich finde es gut, dass diese Krankheit durch diese Veranstaltung ein wenig in den Vordergrund gerückt wird. Wenn sich solche Plattformen bieten, sollte man sie ruhig auch nutzen, um den Menschen auch schwierigere Themen näher zu bringen.

Welches Team schätzen Sie am stärksten ein und wo sehen Sie Union beim FlexStrom-Cup?

Ach, es sind so viele gute Kicker dabei – in allen Teams – da sehe ich eigentlich keinen Favoriten. Wir werden versuchen, so lange wie möglich drin zu bleiben. Ein Berliner Finale wäre doch schön – ich hoffe, der Modus gibt es her!